Saal- oder Kirchenorgel Hillebrand 15-2-P




Diese Orgel wurde 1960 durch die Firma Hermann Hillebrand, Altwarmbüchen, für eine Schulaula erbaut und ist unverändert erhalten. Sie wurde bis Mitte der 70er Jahre regelmäßig genutzt und gepflegt und war bis vor wenigen Jahren noch uneingeschränkt spielbar. Der ursprüngliche Gebläsemotor wurde im Zuge von notwendigen Bauarbeiten entfernt und die Orgel zwischenzeitlich abgebaut und eingelagert. Vor der Demontage wurden allerdings Klangbeispiele aufgenommen (siehe unten).
Wegen Nutzungsänderung des Aufstellraums wird nun für das Instrument ein neuer Besitzer gesucht. Geboten wird zu einem äußerst günstigen Preis eine sehr gute Basis für ein hochwertiges Instrument für Kirche, Saal oder Kapelle.

Disposition:

Manual I Hauptwerk: C – g3

1. Rohrflöte 8’ große Oktave gedeckt, Eiche, ab c0 Rohrflöte, Metall, ca. 40 % Zinn
2. Prinzipal 4’ (Prospekt) Kupfer
3. Nasat 22/3’ Zinn, tiefe Oktave gedeckt, ab c0 konisch offen
4. Gemshorn 2’ Zinn, ca. 60 %
5. Mixtur 3-4f 11/3‘ Zinn, Rep. 2‘/22/3‘/4‘

Manual II Hinterwerk: C – g3

6. Gedackt 8’ Eiche, ab c3 Metallpfeifen
7. Blockflöte 4’ Zinn
8. Prinzipal 2’ Zinn
9. Oktave 1‘ Zinn
10. Terzian 2f Zinn
11. Regal 8’ Giesecke; Stiefel, Köpfe und Becher Naturguss

Pedal: C – f1

12. Subbass 16’ Brasilkiefer
13. Oktave 8’ (Prospekt) Kupfer, Innenpfeifen Naturguss
14. Quintatön 4’ Zinn
15. Nachthorn 2’ Zinn

Tremulant

Koppeln und Spielhilfen:

Koppeln: II an I / II an P. / I an P.

Windladen aus Eiche, Fundamentböden aus Sperrholz, Schleifen aus Eiche.
Ventile aus Eiche mit Leder-Filz-Auflage, Lederpulpeten.
Stöcke aus Eiche, Raster Esche.

Traktur und Regierwerk:
Massive Wellenbretter, Wellen aus Aluminium mit Holzärmchen (Manuale), Pedalmechanik mit Holzwellen und Holzärmchen.
Registermechanik: Holzwellen mit eingezapften Ärmchen, Verbindungsstücke aus Eiche, Lagerung in Holz.

Manualklaviaturen: Untertasten mit Zelluloid belegt, Obertasten Ebenholz, Registerknöpfe aus Eiche. Klaviaturbacken und Innenseiten des Spieltisches Esche massiv bzw. furniert.

Windanlage

Das nicht mehr vorhandene Orgelgebläse stand früher in einem separaten Raum hinter der Orgel. Die Orgel besitzt für jedes Werk einen eigenen, parallel aufgehenden Schwimmerbalg.

Das Gehäuse ist aus Esche bzw. teilweise Eiche massiv bzw. furnierten Holzwerkstoffplatten gefertigt. Für eine Aufstellung am neuen Ort ist zu überlegen, zusätzlich zu den nachfolgend genannten Maßen ca. 40 cm hinter dem Hauptwerksgehäuse bzw. dem Pedalgehäuse Platz zu lassen, um an die Mechanik und Windladen besser herankommen zu können.

Maße des Gehäuses:

Gesamttiefe des Hauptwerkgehäuses 2,05 m
Breite des Hauptwerkgehäuses einschl. Spielschrank 2,76 m
Tiefe des Pedalgehäuses 3,40 m
Breite des Pedalgehäuses 0,95 m
Breite gesamt 3,71 m
Höhe gesamt 3,40 m
Die insgesamt für die Orgel mindestens benötigte Standfläche beträgt daher ca. 3,40 m (Tiefe) x 3,71 m (Breite) bei einer Deckenhöhe von mindestens 3,40 m (bei Originalaufbau).
Aufbauvarianten



Das Instrument ist insgesamt sehr solide gearbeitet und entsprechend dauerhaft. Im Rahmen einer Transferierung sollten allerdings zweckmäßigerweise diverse – nach 60 Jahren eigentlich selbstverständliche - Wartungsarbeiten mit eingeplant werden. Je nach Vorstellung des neuen Besitzers sind weitergehende Bearbeitungen – angefangen bei der Aufstellart bis hin zu Umdisponierungen – denkbar.

Sinnvoll wäre neben der ohnehin erforderlichen Ergänzung des nicht mehr vorhandenen Gebläses eine Überarbeitung der Windladen, der Ventile, ggf. der Intonation und je nach Aufstellort eine Anpassung der Disposition.
Auf Anfrage können für das Instrument hier verschiedene sinnvolle Varianten zum Erwerb und zur Weiterverwendung vorgeschlagen werden.
Selbstverständlich kann die derzeit abgebaute Orgel auch unrestauriert abgegeben werden.

Für eine Besichtigung der abgebauten Orgel steht der für das Instrument zuständige Orgelbauer jederzeit nach Absprache zur Verfügung!



Bildergalerie mit vielen weiteren Aufnahmen in Originalgröße

Klangbeispiele Hinweis bitte beachten: die Orgel ist nicht gestimmt und mit provisorischer Windversorgung in Betrieb!

Aufbauvarianten

Verkaufspreis VB 16.500,-- Euro ab Lagerplatz (unrestauriert, ohne Gebläse)

Angebote für Restaurierung, Wiederaufbau und Intonation ab ca. 25.000,-- Euro zzgl. Mwst. auf Anfrage!

Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

Anfrage zu dieser Orgel

PDF-Druckansicht



© www.orgeltraum.de