Historische Orgelrarität mit 3 Registern


Diese kleine Orgel hat der berühmte Münchner Orgelbauer Franz Borgias Maerz (1848-1910) im Jahre 1883 für einen privaten Kunden erbaut. Sie trägt die Opus-Nummer 165.

Eine bewegte Geschichte sollte der Orgel bevorstehen. Zunächst wurde sie im Priester- und Spätberufenenseminar im Schloss Fürstenried genutzt und dort unter anderem von Professor Johannes Gründel (+2015) gespielt. Mit dem Wechsel des Spätberufenenseminars nach Wolfratshausen-Waldram (1957) fand das Instrument dortselbst in der Aula seinen neuen Platz, bis es zum Ende des letzten Jahrhunderts an den Orgelbauer Johannes Führer aus München verkauft wurde.
Im Jahr 2001 erwarb die Orgel dann der heutige Besitzer, der sie nun umständehalber verkaufen möchte.

Die Orgel verfügt über drei Register (zwei im Untermanual und eines im Obermanual) und ein angehängtes Pedal. Eine Manualkoppel erweitert die Spielmöglichkeiten.
Die Windversorgung erfolgt über ein beigestelltes Gebläse, daneben ist immer noch der manuell betätigte Schöpfbalg vorhanden.

Die Orgel wurde regelmäßig gewartet und kann jederzeit nach Absprache besichtigt und probegespielt werden.

Das Instrument hat zweifellos einen über den vorgeschlagenen Kaufpreis weit hinausgehenden ideellen Wert.



Disposition:

Manual I C – f'''

Gedackt 8‘
Principal 2'

Manual II C – f'''

Flöte 4‘

Pedal C-d

angehängt, keine eigenen Register









mechanische Spiel- und Registertraktur, mechanische Schleifladen, Koppel II-I.
Gehäuse und Orgelbank vermutlich später weiß angestrichen – Befunderstellung und Rückführung durch qualifizierten Restaurator auf Anfrage gerne möglich.








alle Bilder in Originalgröße

Maße:
Breite: 118 cm,
Höhe: 240 cm
Tiefe: 165 cm


Verkaufspreis: VB 11.000,-- Euro bei Selbstabholung

oder eigenes Angebot senden

Angebot für Abbau, Transferierung, Wiederaufbau und Intonation gerne auf Anfrage.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

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