Original erhaltene Ott-Orgel


Diese weitgehend original erhaltene, jedoch restaurierungsbedürftige Orgel des Göttinger Orgelbauers Paul Ott aus dem Jahr 1951 – rechts: Originalzustand 2007 (Foto: Uwe Pape) - muss wegen Umnutzung des derzeitigen Standortes abgebaut werden und wird deshalb abgegeben.

Paul Ott hat als einer der Vorreiter der Orgelbewegung traditionelle Bauweisen wieder eingeführt, so z.B.die Schleiflade mit mechanischer Traktur. Durch sein teilweise übertriebenes Beharren auf den vermeintlichen Grundsätzen des Barockorgelbaus ist sein Wirken in Fachkreisen allerdings nicht unumstritten.

Etliche große, zum Teil erhaltene Orgelneubauten zeugen jedoch von seinen Fähigkeiten und seinem Renommée.

Diese für die Aula einer Schule geschaffene Orgel könnte im Originalzustand restauriert, jedoch im Zuge der notwendigen Arbeiten auch behutsam an heutige Klangvorstellungen angepasst werden.

Ein mit den Werken Otts vertrauter Orgelbauer hat eine Beurteilung der Orgel verfasst und eine – vorbehaltlich genauerer Untersuchung zunächst unverbindliche - Kostenschätzung für eine Restaurierung erstellt.



Nach einer fachgerechten Restaurierung stellt diese Orgel mit ihrer beeindruckenden Gestaltung gewiss ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument norddeutschen Orgelbaus und ein einmaliges Liebhaberstück dar. Dennoch oder gerade deshalb wäre sie auch ideal geeignet für eine kleinere Kirche.





Unten: derzeitiger Zustand der Orgel





Disposition und Beschreibung der einzelnen Register

Hauptwerk: C – f3
1. Rohrflöte 8’ C bis Gis gedeckt, ab A als Rohrflöte, große Oktave Zink, ab c0 Zinn
2. Prinzipal 4’ (Prospekt) C bis Cis° Zink, ab d° Zinn (einige Pfeifen fehlen!)
3. Nasat 2 2/3’ Zinn
4. Gemshorn 2’ Zinn
5. Mixtur 3-4f. Zinn

Brustwerk: C – f3
6. Holzgedackt 8’ Eiche
7. Blockflöte 4’ Zinn
8. Prinzipal 2’ Zinn
9. Quinte 1 1/3 Zinn
10. Zimbel 2-3f. Zinn
11. Krummhorn 8’ Köpfe aus Esche im Block, Kehlen Messing, Becher Zinn

Pedal: C – f1
12. Subbass 16’ Kiefer
13. Prinzipal 8’ (Prospekt) Zink
14. Oktave 4’ Zink
15. Nachthorn 2’ Zinn
16. Dulzian 16’ Stiefel und Becher Zinn, Holzköpfe (sonst wie Krummhorn 8’)

Pedalkoppeln I und II
Manualkoppel
Tremulant















Schleifladen mit mechanischer Spiel- und Registertraktur
Gebläse nicht mehr funktionsfähig
parallel aufgehender Schwimmerbalg für jedes Werk

Maße des Gehäuses:

Gesamttiefe einschl. Spieltisch 1,10 m
Breite gesamt 3,85 m
Höhe gesamt 4,15

Nach Absprache kann zur Besichtigung eine provisorische Windversorgung hergestellt werden.
Die Orgel wird bis auf Weiteres für Selbstabbau und -abholung angeboten. Alternativ kann auf das Angebot des Orgelbauers zurückgegriffen werden, das eine fachgerechte Wiederherstellung der Orgel in Abstimmung mit dem Käufer vorsieht:

Beschreibung und Kostenschätzung zur Restaurierung



Verkaufspreis: VB 15.000,-- Euro bei Selbstabbau und -abholung


oder eigenes Angebot senden

Angebot für Abbau und Transferierung (ohne Restaurierung) gerne auf Anfrage.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten. Restaurierungsangebot siehe oben.

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