Reil-Hausorgel mit 11 Registern



Diese Haus- und Übeorgel stammt aus dem Besitz des Konzertorganisten Hubert Meister (1938-2010), vormals Dozent für Orgel und Musiktheorie in Regensburg und Professor für Musikwissenschaft und Musiktheorie in München. Sie soll in gute Hände abgegeben werden.

Die renommierte Firma Reil aus Heerde/NL hat diese Hausorgel in einer Reihe weitgehend baugleicher Instrumente in enger Abstimmung mit dem Käufer 1988 erbaut. Dabei wurden auch spezielle Wünsche realisiert, ohne das überaus stimmige Grundkonzept dieser Orgel aufzugeben.

Mit 11 Registern (rechnet man die Transmission der Flöte 4' ins zweite Manual hinzu, kann man eigentlich von 12 Registern reden) - davon 3 auf getrennten Schleifen für Bass und Diskant und 3 Pedalregister - in einem äußerst kompakten, meisterhaft gearbeiteten Gehäuse stellt dieses Instrument wohl sicherlich den Traum fast eines jeden Hausorgelfreundes dar. Drei Zungenregister können aufgrund der hervorragenden Intonation des gesamten Klangkörpers sowohl solistisch als auch in Verschmelzung mit den übrigen eingesetzt werden. Insbesondere diejenigen, deren Vorliebe wie bei Hubert Meister selbst der Musik von Johann Sebastian Bach gilt, werden wohl kaum ein geeigneteres Instrument finden.

Von der Qualität dieser Orgelschöpfung der Brüder Reil dürfte die Verbreitung unter Konzertorganisten und Musikhochschulen weltweit am besten Zeugnis geben. Überhaupt ist sie neben ihrer Bestimmung als Hausorgel auch sehr gut als Übeinstrument an Musikinstituten geeignet – vor allem wenn es um historische Aufführungspraxis geht.

Die Orgel ist spielbereit aufgebaut und kann nach Absprache besichtigt und probegespielt werden.









Untermanual c - f'''

Holpijp 8‘ (Bass/Diskant)
Prinzipal 8‘ (ab e0)
Flöte 4‘
Oktav 2'

Obermanual c - f'''

Quintatön 8‘ (Bass/Diskant)
Flöte 4‘ (Transmission)
Flöte 2'
Cornett 2 2/3‘ + 1 3/5' (aufgebänkt)
Vox humana 8' (Bass/Diskant)



Pedal c – f'

Sordun 16'
Gedackt 8'
Trompete 2'

Teilung Bass/Diskant bei h0/c1,
Schiebekoppel
Pedalkoppel I+II
Kanaltremulant (Man.I+II)

Freier Wind, Parallelfaltenbalg im Untergehäuse, Motor in separatem schallgedämmtem Kasten.

Stimmung Werckmeister III.

Die wie historische Papierschilder wirkenden Registerbeschriftungen sind ebenso wie das Firmenschild eingelassene, gravierte Elfenbeinplaketten!



Mechanische Spiel- und Registertraktur

Hochwertiges Gehäuse aus Eiche hell massiv,
Türen in Rahmen-Füllung-Bauweise, Schnitzarbeiten von Michael Moser, Österreich.
Untertasten bei dieser Orgel letztmalig von der Firma Reil mit profilierten und verdübelten Elfenbeinbelägen versehen.

Deckelklappe manuell aufstellbar zur Lautstärkeanhebung,
vordere Flügeltüren und untere Seitentüren können ebenfalls zur Regulierung des Klangbildes eingesetzt werden.

Hubert Meister hat einen ausführlichen Artikel in ArsOrgani mit vielen weiteren Informationen über seine Hausorgel veröffentlicht, den man unbedingt lesen sollte:

Erfahrungen mit einer Hausorgel





Bilder in Originalgröße und viele weitere in der Galerie!

Klangbeispiele von Hubert Meister und der Firma Reil





Maße:
Höhe: ca. 230 cm
Breite: 157 cm (mit Kranzgesims)
Tiefe: ca. 80 cm + Klaviatur/Pedal ca. 70 cm
Gesamttiefe incl. Orgelbank in mittlerer Spielposition: ca.166 cm

Gebläse im separaten schallgedämmten Kasten, ca. 51x51x52(H)cm, durch Anpassung des Windkanals weitgehend frei positionierbar.
Passende Orgelbank ist Bestandteil des Angebots.

Verkaufspreis: VB 62.500,-- Euro ohne Abbau bei Abholung am Standort

oder eigenes Angebot senden

Angebot für Abbau, Transport, Wiederaufbau und Intonation gerne auf Anfrage.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten. Freibleibendes Angebot, Verkauf gegen Höchstgebot vorbehalten.

Besichtigung und Probespiel jederzeit nach Absprache!.

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