Haus- und Übeorgel Tzschöckel 12-2-P




Der Vorbesitzer dieser Orgel dürfte für ihre Qualität garantieren: Sie wurde 1983 für den damaligen Professor für Orgel und Chorleitung an der Musikhochschule Trossingen, KMD Gerd Witte durch den renommierten Orgelbauer Reinhart Tzschöckel (1939-2003) erbaut.
Die Disposition der Orgel wurde von Gerd Witte und Reinhart Tzschöckel gemeinsam erarbeitet.
Bis zu seinem Tod 2015 nutzte Gerd Witte die Orgel als Haus- und Übeorgel.


Gerd Witte erhielt seine erste Ausbildung als Orgelspieler ab 1945 bei Ludwig Doormann in Göttingen, zugleich absolvierte er musikgeschichtliche Studien bei Rudolf Gerber. Es folgte ein Studium der Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule Berlin-Spandau bei Herbert Schulze und Ernst Pepping. Das Studium beendete Witte 1950 an der nach Trossingen ausgelagerten Musikhochschule Stuttgart bei Herbert Liedecke und Helmut Degen. Im selben Jahr wurde er Kantor und Organist an der Martin-Luther-Kirche in Trossingen. Zusätzlich wirkte er von 1958 bis 1971 als Lehrer für Orgelspiel an der Kirchenmusikschule der Württembergischen Landeskirche in Esslingen am Neckar. 1971 erhielt Witte eine Professur für Orgelspiel und Evangelische Kirchenmusik an der Musikhochschule Trossingen. 1981 legte er das Kantorenamt in Trossingen nieder. Neben seiner Professur übte Witte ab 1985 das Amt des Organisten an der Stadtkirche St. Georg in Stein am Rhein aus. 1991 wurde er als Professor in den Ruhestand versetzt.
Unter Gerd Wittes Leitung erreichte die Kantorei der Martin-Luther-Kirche in Trossingen ein beachtliches Niveau, das in einer Anzahl von Schallplatteneinspielungen festgehalten ist. Als Orgelspieler trat Witte mit zahlreichen Rundfunkaufnahmen und einigen Schallplatten- und CD-Aufnahmen hervor. Er schrieb eine Vielzahl von Kompositionen für Orgel und für Chor, die zumeist für den praktischen Gebrauch im evangelischen Gottesdienst gedacht sind.
(Quelle: wikipedia )



Das Instrument bietet mit 11 Registern auf zwei Manualen und Pedal alle Möglichkeiten für den ambitionierten Orgelspieler.
Die Dulciana 8' (Giesecke, Ahornbecher) ist mechanisch(!) ins Pedal transmissioniert, so dass man durchaus von 12 einsetzbaren Registern reden kann.
Gerd Witte hat die Orgel im Hinblick auf Farbigkeit des Klangs und vielseitige Verwendbarkeit disponiert. Reinhart Tzschöckel hat die Intonation mit Leidenschaft und hohem Arbeitsaufwand an die Raumverhältnisse und die Wünsche seines Kunden angepasst.
Das Ergebnis ist eine universell für verschiedenste Literatur einsetzbare Haus- und Übeorgel.
Die verschiebbaren Prospektfelder mit den prägnanten Konturen hat der bekannte Trossinger Maler und Bildhauer
Emil Kiess gestaltet. Mit ihnen lässt sich die Klangabstrahlung der dahinter befindlichen Pfeifen regulieren.

Die Orgel ist spielbereit und kann nach Absprache jederzeit besichtigt werden!







Disposition:

Untermanual C – g'''

Gedackt 8’
Rohrflöte 4

Prinzipal 2’
Nasat 1 1/3’ (ab fis)
Dulciana 8'

Obermanual C – g'''

Pommer 8’
Spitzgambe 4

Blockflöte 2’
Terz 1 3/5’ (ab c)

Pedal
C-f'

Bourdon 8'
Dulciana 8’ (mech.Transmission aus I)
Quintade 4




Koppeln und Spielhilfen:

II/I, I/P, II/P

Zwillings-Windlade (Schleiflade) für Manual I und II

Windversorgung im Untergehäuse
(Ventus-Gebläse mit Vorbalg und reguliertem Balg an der Windlade)






Gehäuse: Kiefer, teils massiv, teils furniert, Schiebeschweller: Kiefern-/ Lindenholz, Spielbereich/Trittwinkel/Klaviaturbacken: Eiche
Tasten: Untertasten Grenadill, Obertasten Ebenholz mit Auflage aus Ivora

Maße: Breite: 175 cm, Höhe: 238 cm, Tiefe: 168 cm (incl.Pedal)





Klangproben folgen demnächst!

Bildergalerie mit vielen weiteren Aufnahmen

Verkaufspreis: VB 29.500,-- Euro bei Selbstabholung

Hinweis: Sondervereinbarungen für die Verwendung der Orgel als Leihgabe oder für Mietkauf/Ratenzahlung möglich!
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Angebot für Abbau, Transferierung, Wiederaufbau und Intonation gerne auf Anfrage.
Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten.

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