Exquisite Rémy Mahler - Haus-, Chor- oder Kirchenorgel mit 13 Registern und Cymbelstern

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Gesamtansicht

Eine Orgel des elsässischen Orgelbauers Rémy Mahler (*1956) ist niemals einfach nur eine Orgel – sondern vielmehr ein Gesamtkunstwerk. Der inzwischen 70jährige und nach eigener Aussage im Ruhestand befindliche Mahler arbeitet konsequent nach seinen Prinzipien – ohne viele Hilfsmittel, ohne Maschinen - „niemand arbeitet mehr so wie ich“, sagt er selbst in seiner „Orgelstubb“ - dem wohl einzigen Restaurant in einer Orgelwerkstatt.
Dabei muss es nicht unbedingt ein so großes Instrument wie die imposante Chororgel der evangelischen Stadtkirche Karlsruhe, die skulpturale Orgel im Temple de l'Eglise Réformée in Tours oder gar sein „Lebenswerk“ - die seit 2012 in Arbeit befindliche dreimanualige Orgel der Pfarrkirche St. Guigner in Pluvigner (Bretagne) - sein. Auch bei kleineren Instrumenten ist sein 'Markenzeichen' unübersehbar: die „außergewöhnlich dynamisch-organische künstlerische Gestaltung der Orgelprospekte sowie jeglicher Teile der Orgel“ (wikipedia). Gut zu sehen etwa an der Kapellenorgel der St-Josef-Klinik in Offenbach oder der Orgel des Archikonvents der Templer in München-Giesing.
Für deren Dresdener Gemeinschaft fertigte Rémy Mahler im Jahr 2006 die hier zum Verkauf stehende Orgel mit 13 Registern auf zwei Manualen und Pedal.
Der auffällige, klassisch barock erscheinende Prospekt, opulent in Rot und Gold auf marmorierten Farbfeldern gestaltet, fällt bei der hinterspieligen Orgel als erstes ins Auge. Am Spieltisch zeigt sich dann das typische Bild einer Mahler-Orgel mit ihren handgestalteten Registerzügen, die 13 teils aus altem Pfeifenbestand zusammengestellte Register erklingen lassen.
Die Orgel wurde wegen Aufgabe des Gebäudes nie ganz fertiggestellt – die vorbereiteten Koppeln und sinnigerweise ein eigenständiges Pedalregister (bisher basieren sämtliche Pedalregister auf Transmissionen aus dem Hauptwerk) würden das Werk des außergewöhnlichen Orgelbauers vollenden. Ein Angebot für die Arbeiten liegt vor.
Nachdem die Orgel kurzfristig abgebaut und eingelagert werden musste, gibt es leider keine Klangbeispiele – die Reputation des Erbauers und der Blick auf die Disposition mit der reichen 8'-Basis (vier der 8'-Register sind bis zum C in voller Länge ausgebaut) lässt ein überzeugendes Klangbild erwarten (siehe auch Hinweis unten).

Besichtigungsmöglichkeit der eingelagerten Orgel auf Anfrage.

Disposition:

Untermanual/Hauptwerk C,D‑f'''

Montre 8'
Viola 8'
Flûte 8'
Vox Celestis 8'
Salicet 4'

Obermanual/Positiv C,D‑f'''

Bourdon 8'
Salicional 8'
Prestant 4'
Doblet 2'


Pedal C,D-d'    

Basse 8' - Tr. aus I/1
Violoncello 8' - Tr. aus I/2
Flûtebasse 8' - Tr. aus I/3
Violon 4' - Tr. aus I/5

Cymbelstern mit 6 Krallenglocken

Koppeln II-I, II-P (vorbereitet)
(I-P wegen Transmissionen nicht vorgesehen)

Stimmung 440 Hz bei 20°C, Kirnberger III modifiziert

Mechanische Spiel- und Registertraktur.
Untertasten mit profilierten Tastenfronten aus Eibe, Obertasten Ebenholz.
Gedrechselte Manubrien aus Holz, handbeschriftete Registerschilder.
Pedalklaviatur aus Eiche.
Koppeln für II-P und II-I vorbereitet.
Pfeifen zum Teil aus anderen Orgeln; Salicional, Montre, Viola und Flûte in voller 8'-Länge ab C.
Cymbelstern mit sechs Krallenglocken.
Gehäuse Linde, marmoriert; Schleierbretter geschnitzt und vergoldet.
Passende Orgelbank.

Motor (220V) und Balg (Keilbalg) im Untergehäuse.

Maße:
Höhe: ca. 356 cm, bis Unterkante Rundtürme ca. 76 cm (z.B. für Aufbau als Brüstungsorgel); alle Maße inkl. Füße 11 cm hoch (könnten entfallen);
Breite: 210 cm; Breite inkl. Kranzgesims ca. 234 cm;
Tiefe Obergehäuse: ca. 154 cm (inkl. Rundtürme und Profile); Tiefe Untergehäuse: ca. 122 cm; Tiefe Pedalklaviatur ca. 60 cm (zuzüglich zu Untergehäuse);


Hinweise: die Orgel könnte mit einem eigenständigen Pedalregister Subbass 16' (mit eigener Windversorgung) nachgerüstet werden (Angebot liegt vor).
Aufstellung der Orgel sowohl freistehend als auch als Brüstungsorgel (ggf. mit entsprechendem Podest, siehe Maße) denkbar.
Die Koppeln II-P und II-I sind teilweise vorbereitet und könnten nachgerüstet werden, auch dafür liegt ein Angebot vor. Eine Koppel I-P ist nicht vorgesehen, da ohnehin alle Register aus I (außer Vox Celestis) als Transmissionen auch im Pedal spielbar sind.

Bildergalerie mit vielen weiteren Aufnahmen (teils aus der Abbauphase)

Klangbeispiele derzeit leider nicht vorhanden - auf youtube finden sich einzelne Aufnahmen von Rémy-Mahler-Orgeln (Suchergebnis für "Rémy Mahler Orgel").

Verkaufspreis VB 54.500,-- Euro
(ohne Abbau und Transferierung).

Angebot für Abbau, Transferierung, Wiederaufbau mit Stimmung und Intonation sowie oben genannte Zusatzleistungen gerne auf Anfrage!

Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten!

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