Meisterhafte Haus- und Übeorgel mit 4 Registern

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Gesamtansicht hier, viele weitere Bilder in der Galerie (unten)

Dieses Schmuckstück hat eine besondere Geschichte:
Ursprünglich gebaut im Jahr 1996 als Meisterstück des Orgelbaumeisters Stephan Mayer aus Heusweiler im Saarland war das Instrument zunächst als einmanualiges Hochpositiv konzipiert und stand, nachdem es seinen Zweck als Prüfungsgegenstand erfüllt hatte, wohl lange Zeit ungenutzt in den Räumlichkeiten der traditionsreichen Orgelmanufaktur.
Erst nachdem es einem Konzertorganisten dort aufgefallen war, wurde es 2015 zu der nun hier zum Verkauf stehenden Haus- und Übeorgel erweitert.
Stephan Mayer fügte der Orgel ein zweites (Koppel-)Manual und eine Pedalklaviatur hinzu und machte sie damit zu einem perfekten kompakten Übeinstrument - das gleichwohl auch als kleine Hausorgel hervorragend geeignet ist, auch wenn das zusätzliche Untermanual keine eigenen Register aufzuweisen hat.
Triospiel mit überschneidenden Stimmen lässt sich nun mit dieser Orgel zum Beispiel perfekt üben, ebenso natürlich andere Literatur, bei der sich die Hände sonst 'in die Quere kommen'.
Durch die Teilung der Quinte in Bass- und Diskantbereich lassen sich in der jeweiligen Hand eigene Akzente setzen.
Klanglich leicht historisierend disponiert und sehr schön für einen Wohnraum intoniert, lässt die aufwändige äußere Gestaltung bereits auf die inneren Werte dieses Meisterstücks schließen.
Da fallen zum Beispiel die interessant gestalteten Schleierbretter auf und natürlich die einzelne, bossierte Zierpfeife aus 75% Zinn im ansonsten ganz aus Holzpfeifen bestehenden Prospekt, der durch Applikationen in verschiedenen Holzarten weiter gegliedert ist. Klaviaturbacken und das große Notenbrett sind mit Einlegarbeiten verziert.
In jedem Raum zieht dieses schöne Instrument so die Blicke auf sich, und sein abwechslungsreiches und unaufdringliches Klangbild steht dem, wie die unten abrufbaren Klangbeispiele zeigen, in nichts nach.



Neben der sowohl hinsichtlich der Materialien als auch der handwerklichen Verarbeitung absolut hochwertigen Qualität zeichnet diese Orgel noch ein besonderes Merkmal aus: der große Parallelfaltenbalg kann nicht nur mit dem eingebauten Gebläse, sondern auch mittels zweier über einen Handhebel zu betätigenden Handschöpfbälge aufgezogen werden - Stromausfall ist hier kein Thema...

Die Orgel befindet sich in hervorragendem Zustand und kann bis auf weiteres nach Absprache besichtigt und probegespielt werden!

Disposition 

Obermanual C‑g'''

Gedeckt 8'
Rohrflöte 4'
Principal 2'
Quinte 1 1/3' (b/d)
Teilung Quinte
bei h0/c1)


Untermanual c–g'''    

(Koppelmanual)


Pedal C‑f'

fest angehängt


Mechanische Spiel- und Registertraktur, Schleiflade.
Tragkonstruktion Massivholz, Windversorgung über eingebautes Gebläse oder alternativ über Handhebel und Schöpfbälge, groß dimensionierter Magazinbalg (Parallelfaltenbalg).

Untermanual als Koppelmanual (fest angehängt) zum Obermanual nachträglich eingebaut, Pedal fest angehängt.

Gehäuse und Prospekt: Gehäuse in Erle massiv (Rahmen-Füllungsbauweise),
Schleierbretter Erle/Nussbaum,
Holzpfeifen Ahorn,
Untertasten Ebenholz, Obertasten Ahorn mit Knochenbelag weiß.
Klaviaturbacken Ahorn mit Nussbaum-Einlage,
Registermanubrien aus Ahorn gedrechselt mit Porzellanschildern, großes Notenpult aus Vogelaugenahorn mit Nussbaum-Intarsien.

Pedal doppelt geschweift aus Ahorn, Sitzbank aus Ahorn massiv (höhenverstellbar) passend zur Orgel.

Sämtliche Materialien entsprechen ebenso wie die handwerkliche Ausführung höchsten Qualitätsansprüchen.

Maße:
Höhe ca. 238 cm;
Tiefe inkl. Pedalklaviatur ca. 144 cm;
Breite ca. 155 cm.


Bildergalerie mit vielen weiteren Aufnahmen

Klangbeispiele

Verkaufspreis VB 30.000,-- Euro
(ohne Abbau und Transferierung).

Angebot für Abbau, Transferierung, Wiederaufbau mit Stimmung und Intonation gerne auf Anfrage!

Irrtum und Zwischenverkauf vorbehalten!

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