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Am 28. April 2013 fand in Pöcking bei Starnberg die feierliche Orgelweihe für die erweiterte Nenninger-Orgel statt. Nachdem sie in Neuperlach wegen Kirchenabbruchs ihren Platz verloren hatte, wurde sie nach Begutachtung durch Sachverständige und Orgelförderkreis als neue Orgel für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Feldafing-Pöcking auserwählt und in Rekordzeit von Hans Führer erweitert und aufgebaut. Die Orgelweihe war ein schönes Erlebnis, an dem ich gerne teilgenommen habe. Unten finden Sie ein paar Schnappschüsse von der Feier.Zur Finanzierung der Orgel wurden vom Orgelförderkreis Pöcking Pfeifenpatenschaften organisiert. Ich möchte mich bei diesem großartigen Team, bei der Gemeinde und allen Beteiligten dafür bedanken, dass hier nicht stur auf einem kompletten Neubau bestanden, sondern die Chance für eine kostengünstige Alternative - verbunden mit einer zweiten Chance für diese schöne Orgel - genutzt wurde. Und natürlich bei der Gemeinde in Neuperlach, die mich mit der Präsentation der Orgel auf meiner Seite beauftragt hat. Möge die Gemeinde Pöcking viel Freude mit ihrer neuen Orgel haben!



Einen würdigen Platz hat ein Orgelpositiv aus den Niederlanden im Saarland gefunden. Am 10. Juni 2012 wurde die auf meiner Seite präsentierte Slooff-Orgel in der Schlosskapelle in Düren bei Saarlouis feierlich eingeweiht. Bernhard Leonardy, Basilikakantor in St.Johann in Saarbrücken, spielte die vom ebenfalls im Saarland ansässigen Orgelbauunternehmen Mayer aufgebaute Orgel während des Gottesdienstes und präsentierte ihre Vorzüge anschließend in einem kurzen Konzert. Für das leibliche Wohl war dann natürlich auch bestens gesorgt, und die Musikgemeinschaft Ittersdorf-Düren-Kerlingen unter Leitung von Kerstin Himbert sorgte für die Unterhaltung der Gäste. Über diese Orgeltransferierung in meine Heimat, die ohne das Engagement von Bernhard Leonardy wohl spätestens an den bürokratischen Hürden gescheitert wäre, habe ich mich natürlich besonders gefreut. Fotos von der Einweihung bei Klick auf das Bild.



Ein ausgesprochen schöner Beratungserfolg:
Nicht immer findet ein Instrument einen so schönen neuen Standort und eine so hohe Wertschätzung bei den neuen Eigentümern. Dieses Walcker-Orgelpositiv aus Würzburg wurde aufgrund der Präsentation auf meiner Seite (links) an eine geriatrische Klinik mit Altenheim in Mettingen verkauft und hat dort einen wunderbaren Platz auf der kleinen Empore der Kapelle gefunden. Möge die Orgel den Patienten mit ihrem Klang Trost und Hilfe bringen!

<)) Klangbeispiel 1    <)) Klangbeispiel 2 

Die Orgel mit neuer Farbfassung an ihrem neuen Standort (links) und Blick zum Altarraum der renovierten Kapelle (rechts)

Dank an Herrn Baune, St.Elisabeth-Hospital Mettingen, für die Bilder. 






...mit erster Station Boulay mit seiner wunderbaren Orgel (Lepicard 1725/Haerpfer - grandiose Tondokumente von Gaston Litaize (1909-1991) persönlich - einzigartig z.B. die Improvisation zum Einzug), dann - nach Mittagessen in der Auberge du coq nach Valmünster mit seiner Kirche aus dem 10.Jh. und zum Chateau-St.Sixte in Freistroff.  Bildergalerie / Diaschau beim Klick auf das Indexbild! (Hinweis: die Seite der Gemeinde mit den Orgelbeispielen ist leider von einem Virus befallen - die links musste ich deshalb bis auf weiteres entfernen).



Die Firma Münchner Orgelbau Johannes Führer hat die historische Weigle-Orgel in Seeshaupt saniert.
Ein paar Bilder von einem Besuch dort habe ich in einem kurzen Flashfilm zusammengefasst > Bild klicken!



gab es eine überaus interessante Führung in der Klosterkirche Schäftlarn, die gerade restauriert wird. Kleine Diaschau des Rundgangs, der zur Einstimmung im klösterlichen Prälatengarten begann und vom Historischen Verein Wolfratshausen initiiert war.




Orgelskandal in Dortmund

Nachdem man in der Nachbarstadt Gelsenkirchen unfähig ist, ein denkmalgeschütztes Gebäude samt wunderbarer Konzertsaalorgel (Hans-Sachs-Haus) zu erhalten bzw. originalgetreu zu sanieren, weil angeblich durch zwischenzeitlich (von wem??) geschaffene Veranstaltungs-"Locations" eine Überkapazität gegeben ist, die das ursprüngliche Nutzungskonzept nicht mehr durchsetzbar erscheinen läßt, kam man auf den Gedanken, die Konzertsaalorgel (Walcker Opus 2150, Bj. 1927 - man höre die grandiose "Liszt-CD" von Torsten Laux - Ifo CD 00069) in die Reinoldi-Kirche in Dortmund zu transferieren.

Fatalerweise steht dort die von Gerard Bunk mit konzipierte Nachfolgeorgel der im Krieg zerstörten alten Reinoldi-Orgel (an der schon Albert Schweitzer gespielt hatte), Walcker op. 3700 von 1958. Es sei dahingestellt, ob die Orgel in orgelbewegter Disposition oder wie auch immer gebaut wurde, es steht jedenfalls zweifelsfrei fest, daß die ganze Geschichte der derzeit absurde Gipfelpunkt eines anscheinend zwangsläufig sich immer wiederholenden Musters ist, nach dem alle paar Jahrzehnte eine andere Orgelgeneration zum Abschuß freigegeben wird. Es ist noch gar nicht solange her, als alles, was nicht irgendwie nach "Barock" aussah oder klang, zum Schrottplatz gebracht wurde. Wie verwundert war ich, als ich vor wenigen Jahren plötzlich feststellte, daß kaum eine größere Orgel noch ohne Walze = Registercescendo gebaut wurde - jener angeblich so unsäglich entgleisten Vorrichtung aus den verpönten spätromantischen Orgeln!!!! Und schwupsdiwups - heute müssen die "neobarocken" Orgeln - die uns damals durchaus als nonplusultra präsentiert wurden (ob die Reinoldi-Orgel dazugehört, interessiert eigentlich gar nicht) - entsorgt werden. Und die vorgeschobenen Gründe sind durchaus die gleichen, mit denen vor wenigen Jahren ihren romantischen Großschwestern der Garaus gemacht wurde - schlechtes Material (eine der "orgelmetallkranken" Orgeln spielt zur Freude der Besucher heute noch bei Sixtus Lampl in Valley!) - falsche Disposition, mit der man nicht jede Literatur spielen kann (seit wann muß man das können - wenn man es überhaupt kann?) - Windstößigkeit usw. usf. Lediglich ein paar der Gründe werden je nach Mode pro oder contra verwendet!

Ist jetzt endlich auch in Orgelkreisen feststellbar, daß wir in Plem-Plem-Land leben? Scheint so! In spätestens dreißig Jahren wird man alle "neoromantischen" Orgeln wieder abfackeln wollen, und zwar ohne jede "Abwrackprämie". Seltsam, daß die Bundesregierung den Orgelbau noch nicht als selbstlaufenden Konjunkturmotor entdeckt hat - zumindest könnte man da doch mal abgucken, wie man sowas macht!

Inzwischen findet sich auf der Seite der St.Reinoldi-Kirche neben einer Dokumentation der Orgelgeschichte ein Hinweis auf ein neues "Orgelprojekt". Seit 2007 ist die Seite aber auch nicht mehr überarbeitet worden. Neben dem unvermeidlichen Hinweis auf das "schlechte Nachkriegsmaterial" (vgl.unten) überrascht eine dezenter Hinweis, dass möglicherweise "Teile" der Orgel wiederverwendet werden könnten - vermutlich eine Beschwichtigung für die Freunde der bestehenden Orgel.
Die in der schönen Fotodokumentation auch sehen, was unter Freunden der alten Walcker-Orgel schon immer die Runde machte: auf der Aufnahme der zerstörten Kirche steht die Orgel (abgesehen vom später hinzugefügten Rückpositiv) nahezu unversehrt unter dem intakten Gewölbe. Sie wurde also unnötigerweise zerstört und dafür das "schlechte Nachkriegsmaterial" (oben) eingebaut. Fatale Parallelen zur Hamburger Michels-Orgel drängen sich auf.....
Und was passiert jetzt mit der Hans-Sachs-Orgel? Nun - die soll in eine Kirche (womit man den anfangs aufgezeigten Holzweg erneut beschreitet) in Papenburg eingebaut werden. Schade um die schöne Konzertsaalorgel - fängt schon damit an, wie merkwürdig bedeckt sich die Kirchengemeine hält. Begeisterung ist allenfalls in den Regionalzeitungen zu verspüren. Vielleicht hätte man das grandiose Instrument besser in den geplanten Konzertsaal in München holen sollen....



...der dank Markus Harder-Völkmann und Jürgen Scriba dennoch zu einem lehr- und klangreichen Erlebnis wurde, und zwar im "stockwerk" in Gröbenzell an der im dortigen Bistro eingebauten Orgel von Christian Stock. In der zweiten Ausbaustufe verfügt die Orgel mittlerweile über weitere zuschaltbare Einzelregisterreihen und so originelle "Zutaten" wie Klavier und Akkordeon, die in der "Feuertaufe" bei der Vorführung von "Nosferatu" am 31.10.07 ihren dramaturgischen Wert bereits unter Beweis gestellt haben. Neben den Bildern gibt es wieder mal einen "Kameraclip" (mit dem Ausschnitt einer Originaleinspielung per midi-file!). Die Orgel wurde inzwischen erheblich erweitert. Weitere Infos unter www.tastenklang.de ....



Der Historische Verein Wolfratshausen hat ein Ausstellungsprojekt zur ehemaligen jüdischen Mädchenschule Wolfratshausen erarbeitet. Bettina Cohn und Ruth Young, zwei der noch lebenden Zeitzeuginnen, besuchten uns 69 Jahre nach ihrer Vertreibung mit ihren BegleiterInnen, um unser Haus und meine Orgel anzuschauen und anzuhören - was wir als große Ehre empfunden haben. Hier einige Bilder und ein kleiner Kameraclip von diesem außergewöhnlichen Ereignis (nähere Informationen zu dem Projekt - es handelt sich um eine Wanderausstellung - auf der Seite des Historischen Vereins Wolfratshausen):



Orgelreisen mit Theodor Müller sind - auch wenn das manchem Puristen nicht gefallen mag - ein Erlebnis, das jenseits der Orgel auch noch Raum für andere Genüsse läßt...
Bilder einer Orgeltour durch München (links) und einer Orgelreise durch Tirol (rechts)



....fand diese wunderschöne Apollo-Reed-Orgel (zweimanualiges Harmonium mit Pedal und Gebläse, siehe "Angebote" - unten, mit Klangproben) ihren Weg. Wie, das zeigt die Bilddokumentation des Käufers aus Saarbrücken, der auch heute noch begeistert von dem Instrument ist, das einst bei einem Konzertorganisten in Larsnes in Dienst stand.



Auf der Fahrt ins Saarland habe ich wieder mal das (tägliche) Mittagskonzert auf der großen Walcker-Orgel von 1967 (mehr als 30 Register stammen unverändert aus der Orgel von Eberhard Friedrich Walcker von 1856) genossen. Kleine Diashow mit Musik (César Franck, Op.21-Final) beim Klicken auf das Bild!



Die Orgel in meinem "zweiten Heimatort" Reimsbach (Saarland) ist die größte noch erhaltene Orgel der Firma Mamert Hock aus Saarlouis. Das denkmalgeschützte pneumatische Instrument befand sich bis auf eine Spieltischumstellung praktisch im Originalzustand (ein absoluter Glücksfall!). Die Sanierung, ausgeführt von der Orgelmanufaktur Hugo Mayer aus Heusweiler, macht Fortschritte: der Spieltisch befindet sich wieder an der richtigen Stelle mittig vor der Orgel und ist komplett restauriert worden, die gesamte Orgel wurde technisch überarbeitet. Es fehlt noch ein neuer Motor - Spenden sind also immer noch erbeten (unten bei Info klicken). Kurze Hörprobe der Orgel beim Klick auf das Bild. Bei meinem nächsten Besuch im Saarland werde ich versuchen, eine kleine Dokumentation zu dieser Orgel zusammenzustellen.     

Info zur Sanierung hier.



Bei einem kurzen Heimatbesuch habe ich ein wenig
Orgelunterricht bei Peter Maas in Merzig, St.Peter,
an "seiner" Klais-Orgel (III/35, Bj. 1960) genießen dürfen.
Wolfgang Steinmetz (www.sankt-peter-merzig.de) hat zwischenzeitlich eine Dokumentation über die Orgel auf die Webseite gestellt, das Datenblatt öffnet sich als pdf-Datei beim Klick auf das Bild!

Zuhause habe ich dann tatsächlich ein Foto von 2004 in
der elektronischen Wühlkiste gefunden, und sogar noch
einen "Miniclip".  Klick auf Bilder zum ver-
größern.
...und hier der "Film"



Wie man aus dem Filmausschnitt von Sybille Krafft
(siehe unter "Bilder & mehr") erkennen kann, setze
ich mich nicht nur für alte Orgeln ein. Bei der in dem
Film beschriebenen Sanierung unseres "Kleinhäusler-
Anwesens" stellen wir immer wieder fest, daß es
manche Dinge aus der "guten alten Zeit" nirgends zu
kaufen gibt.
Wir haben sie kurzerhand selbst hergestellt, und wer
daran Interesse hat, kann beim Klick auf das Bild
näheres erfahren:



Im Jahr 1904 wandern der damals 28jährige Peter Staub und seine Frau Caroline, geborene Dörflinger, sowie der 39jährige Christian Schneider mit seiner Frau Anna-Maria, geborene Pfeiffer, aus dem kleinen Glasmacherort Rosteig im "krummen Elsaß" nach Fenne bei Völklingen im Saarland aus, weil sie sich dort eine bessere Zukunft in der Glasfabrik erhoffen, die zuletzt Matthias Raspiller, Nachkomme einer uralten Glasmachersippe aus Hall in Tirol, zu einigem Erfolg geführt hat. Lange vorher schon (1846) war einer der Vorfahren von Caroline nach Amerika ausgewandert, wo heute noch seine Spuren unter dem Namen Dorflinger zu finden sind. Als Peter und Christian - beide Glasmacher - in Fenne ankommen, hat die Firma zwar gerade Konkurs angemeldet, wird aber in kurzer Zeit von zwei jüdischen Erwerbern wieder auf Erfolgskurs gebracht und bietet den beiden Familien ein scheinbar gesichertes Einkommen. Im aufkommenden Nationalsozialismus müssen die beiden Inhaber gleichen Vornamens, nach denen heute noch die "Leostraße" in Fenne benannt ist, die Hütte im Stich lassen. Sie wird vom Eigentümer der in Völklingen ansässigen Eisenhütte, Hermann Röchling, übernommen. Unter ihm, der offenbar keinerlei Ahnung vom Glashüttenbetrieb hat, erlebt diese trotz modernster Einrichtung einen eklatanten Abstieg, der dazu führt, daß sie Ende der dreißiger Jahre von einem Konsortium aus sächsischen und böhmischen Glasherstellern aufgekauft, weitgehend demontiert und stillgelegt wird (eine Tatsache, die die Vorgänge nach der Wende in einem ganz anderen Licht erscheinen läßt). Noch wenige Jahre zuvor bot das Unternehmen fast 500 Menschen Lohn und Brot, und die Erzeugnisse der Fenner Glashütte waren weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt. Auch mein Großvater Peter Staub war in Fenne noch Glasmacher, und er heiratete eine Tochter von Christian Schneider, Ursula. Beide noch in Rosteig geboren, sind sie als Kleinkinder (zwei bzw. vier Jahre alt) aus der Heimat in die Fremde gegangen. Die Glashütte in Fenne wurde nie mehr in Betrieb genommen, und die Nachfolger der Firma Röchling lassen bis heute selbst denkmalgeschützte Gebäude ohne jegliches Unrechtsbewußtsein abreißen, um das Gelände für ihre Zwecke zu nutzen. Fenne war auch in den ersten sieben Jahren mein Heimatort. 

Auf einer kleinen Reise mit meinen Eltern ins Elsaß habe ich den Geburtsort meiner Vorfahren besucht, in dem noch die Reste einer Brücke an das "Ziegel" (Züglein) erinnern, das die Glashütte in Meisenthal, in der sie einst arbeiteten, mit dem Ort Rosteig verbunden hat. In Meisenthal gibt es heute nur noch ein - allerdings sehr sehenswertes - Museum in den alten Gemäuern der Glasfabrik, weiterhin eine Glasmacherwerkstatt, in der unter den Augen der Besucher kunstgewerbliche Glaswaren hergestellt werden, sowie eine große Halle für Ausstellungen des "Centre International d'Art Verrier" (CIAV) , die - in mehreren Containern installiert - in aller Welt auf Reisen gehen. Ein buntes Fotoalbum von meiner "Reise in die Vergangenheit" habe ich hier zusammengestellt. Wie man an dem zufällig angetroffenen Reisebus sehen kann, hat unser Name im Elsaß überlebt....  

    


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