...orgeltraum ...
     

zu guter Letzt...

Notre Dame - vor dem 15.4.2019

Dokumentation der Hauptorgel von Notre Dame. Film von Isabelle Julien für Arte France (2015). Beeindruckende Bilder - nicht nur von der Orgel....

"Bach To The Future" - Bach 'romantisch' - vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber mit einem sehenswerten Lichtspektakel, Drohnen- und Detailaufnahmen wie in "Schlafes Bruder"....faszinierend!


So baut die (Kirchen?)-Maus eine Orgel


Orgelweihe in Pöcking

Am 28. April 2013 fand in Pöcking bei Starnberg die feierliche Orgelweihe für die erweiterte Nenninger-Orgel statt. Nachdem sie in Neuperlach wegen Kirchenabbruchs ihren Platz verloren hatte, wurde sie nach Begutachtung durch Sachverständige und Orgelförderkreis als neue Orgel für die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Feldafing-Pöcking auserwählt und in Rekordzeit von Hans Führer erweitert und aufgebaut. Die Orgelweihe war ein schönes Erlebnis, an dem ich gerne teilgenommen habe. Unten finden Sie ein paar Schnappschüsse von der Feier.Zur Finanzierung der Orgel wurden vom Orgelförderkreis Pöcking Pfeifenpatenschaften organisiert. Ich möchte mich bei diesem großartigen Team, bei der Gemeinde und allen Beteiligten dafür bedanken, dass hier nicht stur auf einem kompletten Neubau bestanden, sondern die Chance für eine kostengünstige Alternative - verbunden mit einer zweiten Chance für diese schöne Orgel - genutzt wurde. Und natürlich bei der Gemeinde in Neuperlach, die mich mit der Präsentation der Orgel auf meiner Seite beauftragt hat. Möge die Gemeinde Pöcking viel Freude mit ihrer neuen Orgel haben!


Orgelweihe in Düren

Einen würdigen Platz hat ein Orgelpositiv aus den Niederlanden im Saarland gefunden. Am 10. Juni 2012 wurde die auf meiner Seite präsentierte Slooff-Orgel in der Schlosskapelle in Düren bei Saarlouis feierlich eingeweiht. Bernhard Leonardy, Basilikakantor in St.Johann in Saarbrücken, spielte die vom ebenfalls im Saarland ansässigen Orgelbauunternehmen Mayer aufgebaute Orgel während des Gottesdienstes und präsentierte ihre Vorzüge anschließend in einem kurzen Konzert. Für das leibliche Wohl war dann natürlich auch bestens gesorgt, und die Musikgemeinschaft Ittersdorf-Düren-Kerlingen unter Leitung von Kerstin Himbert sorgte für die Unterhaltung der Gäste. Über diese Orgeltransferierung in meine Heimat, die ohne das Engagement von Bernhard Leonardy wohl spätestens an den bürokratischen Hürden gescheitert wäre, habe ich mich natürlich besonders gefreut. Fotos von der Einweihung bei Klick auf das Bild.


Neuer Standort für Walcker-Positiv...

Ein ausgesprochen schöner Beratungserfolg:

Nicht immer findet ein Instrument einen so schönen neuen Standort und eine so hohe Wertschätzung bei den neuen Eigentümern. Dieses Walcker-Orgelpositiv aus Würzburg wurde aufgrund der Präsentation auf meiner Seite (links) an eine geriatrische Klinik mit Altenheim in Mettingen verkauft und hat dort einen wunderbaren Platz auf der kleinen Empore der Kapelle gefunden. Möge die Orgel den Patienten mit ihrem Klang Trost und Hilfe bringen!
Dank an Herrn Baune, St.Elisabeth-Hospital Mettingen, für die Bilder.


Die Orgel mit neuer Farbfassung an ihrem neuen Standort (links) und Blick zum Altarraum der renovierten Kapelle (rechts)



Mit Bach fängt man (Kirchen-)Mäuse!







Ausflug nach Lothringen...

...mit erster Station Boulay mit seiner wunderbaren Orgel (Lepicard 1725/Haerpfer - die grandiosen Tondokumente von Gaston Litaize (1909-1991) persönlich sind leider nicht mehr verfügbar, ersatzweise habe ich ein youtube-video mit Jean-Paul Sibille verlinkt) - dann - nach Mittagessen in der Auberge du coq nach Valmünster mit seiner Kirche aus dem 10.Jh. und zum Chateau-St.Sixte in Freistroff.  Hier eine kleine Bildergalerie / Diaschau.


Sanierung der Weigle-Orgel in Seeshaupt

Die Firma Münchner Orgelbau Johannes Führer hat die historische Weigle-Orgel in Seeshaupt saniert. Die Orgel war zeitgleich mit der Erweiterung der Kirche Anfang des 20. Jahrhunderts von Henriette von Simolin (Gut Seeseiten) gestiftet worden. Ein paar Bilder von einem Besuch dort habe ich in einem kurzen Clip zusammengefasst (Bild anklicken/-tippen)!


Zwischen Gebälk und Gewölbe...

gab es eine überaus interessante Führung in der Klosterkirche Schäftlarn, die gerade restauriert wird. Kleine Diaschau des Rundgangs, der zur Einstimmung im klösterlichen Prälatengarten begann und vom Historischen Verein Wolfratshausen initiiert war.


...oder in diesem Fall eher zu schlechter Letzt...

Orgelskandal in Dortmund

Nachdem man in der Nachbarstadt Gelsenkirchen unfähig ist, ein denkmalgeschütztes Gebäude samt wunderbarer Konzertsaalorgel (Hans-Sachs-Haus) zu erhalten bzw. originalgetreu zu sanieren, weil angeblich durch zwischenzeitlich (von wem??) geschaffene Veranstaltungs-"Locations" eine Überkapazität gegeben ist, die das ursprüngliche Nutzungskonzept nicht mehr durchsetzbar erscheinen läßt, kam man auf den Gedanken, die Konzertsaalorgel (Walcker Opus 2150, Bj. 1927 - man höre die grandiose "Liszt-CD" von Torsten Laux - Ifo CD 00069) in die Reinoldi-Kirche in Dortmund zu transferieren.

Fatalerweise stand dort die von Gerard Bunk mit konzipierte Nachfolgeorgel der im Krieg zerstörten alten Reinoldi-Orgel (an der schon Albert Schweitzer gespielt hatte), Walcker op. 3700 von 1958. Es sei dahingestellt, ob die Orgel in orgelbewegter Disposition oder wie auch immer gebaut wurde, es steht jedenfalls zweifelsfrei fest, daß die ganze Geschichte der derzeit absurde Gipfelpunkt eines anscheinend zwangsläufig sich immer wiederholenden Musters ist, nach dem alle paar Jahrzehnte eine andere Orgelgeneration zum Abschuß freigegeben wird. Es ist noch gar nicht solange her, als alles, was nicht irgendwie nach "Barock" aussah oder klang, zum Schrottplatz gebracht wurde. Wie verwundert war ich, als ich vor wenigen Jahren plötzlich feststellte, daß kaum eine größere Orgel noch ohne Walze = Registercescendo gebaut wurde - jener angeblich so unsäglich entgleisten Vorrichtung aus den verpönten spätromantischen Orgeln! Und schwupsdiwups - heute müssen die "neobarocken" Orgeln - die uns damals durchaus als nonplusultra präsentiert wurden (ob die Reinoldi-Orgel dazugehört, interessiert eigentlich gar nicht) - entsorgt werden. Und die vorgeschobenen Gründe sind durchaus die gleichen, mit denen vor wenigen Jahren ihren romantischen Großschwestern der Garaus gemacht wurde - schlechtes Material (eine der "orgelmetallkranken" Orgeln spielt zur Freude der Besucher heute noch bei Sixtus Lampl in Valley!) - falsche Disposition, mit der man nicht jede Literatur spielen kann (seit wann muß man das können - wenn man es überhaupt kann?) - Windstößigkeit usw. usf. Lediglich ein paar der Gründe werden je nach Mode pro oder contra verwendet!
In spätestens dreißig Jahren wird man alle "neoromantischen" Orgeln wieder abfackeln wollen, und zwar ohne jede "Abwrackprämie".  Seltsam, daß die Bundesregierung den Orgelbau noch nicht als selbstlaufenden Konjunkturmotor entdeckt hat - zumindest könnte man da doch mal abgucken, wie man sowas macht!
Inzwischen ist das Schicksal der Reinoldi-Orgel besiegelt, der Aufruf von Gerhard Mayer-Walcker (Bild anklicken/-tippen) war vergeblich: Die Firma Mühleisen wird eine neue Orgelanlage einbauen. Die Chororgel ist bereits fertig und wurde unter anderem mit Musik von Gerard Bunk eingeweiht - vermutlich hat er sich im Grab umgedreht.
Als vorläufigen Höhepunkt der unsäglichen Geschichte gab es somit zwei (!) "vogelfreie" Walcker-Orgeln.
In einer inzwischen nicht mehr auffindbaren Fotodokumentation der ersten Walcker-Orgel war auch zu sehen, was unter Freunden derselben schon immer die Runde machte: auf der Aufnahme der zerstörten Kirche steht die Orgel (abgesehen vom später hinzugefügten Rückpositiv) nahezu unversehrt unter dem intakten Gewölbe. Sie wurde also unnötigerweise zerstört und dafür das "schlechte Nachkriegsmaterial" (oben) eingebaut. Fatale Parallelen zur Hamburger Michels-Orgel drängen sich auf.....
Über den Verbleib der Orgel von 1958 ist (mir) nichts bekannt.
Und was passierte jetzt mit der Hans-Sachs-Orgel? Nun - die wurde inzwischen in eine Kirche(!) - womit man den anfangs aufgezeigten Holzweg erneut beschritten hat - in Papenburg eingebaut. Schade um die schöne Konzertsaalorgel. Vielleicht hätte man das grandiose Instrument besser in den geplanten neuen Konzertsaal in München holen sollen....


Bilder eines nicht stattgefundenen Orgelworkshops....

...der dank Markus Harder-Völkmann und Jürgen Scriba dennoch zu einem lehr- und klangreichen Erlebnis wurde, und zwar im "stockwerk" in Gröbenzell an der im dortigen Bistro eingebauten Orgel von Christian Stock. In der zweiten Ausbaustufe verfügt die Orgel mittlerweile über weitere zuschaltbare Einzelregisterreihen und so originelle "Zutaten" wie Klavier und Akkordeon, die in der "Feuertaufe" bei der Vorführung von "Nosferatu" am 31.10.07 ihren dramaturgischen Wert bereits unter Beweis gestellt haben. Die Orgel wurde inzwischen erheblich erweitert. Weitere Infos unter www.tastenklang.de ....





Zwei Orgelreisen mit Theodor Müller...

Orgelreisen mit Theodor Müller (langjähriger Organist an der von ihm mit initiierten Beckerath-Orgel der Universitätskirche St. Ludwig in München) waren - auch wenn das manchem Puristen nicht gefallen mag - ein Erlebnis, das jenseits der Orgel auch noch Raum für andere Genüsse ließ...

Bilder einer Orgeltour durch München (oben) und einer Orgelreise durch Tirol (unten)



Von Norwegen ins Saarland....

....fand diese wunderschöne Apollo-Reed-Orgel (zweimanualiges Harmonium mit Pedal und Gebläse, siehe "Angebote" - unten, mit Klangproben) ihren Weg. Wie, das zeigt die Bilddokumentation des Käufers aus Saarbrücken, der auch heute noch begeistert von dem Instrument ist, das einst bei einem Konzertorganisten in Larsnes in Dienst stand.


"Mittagspause" in Ulm

Auf der Fahrt ins Saarland habe ich wieder mal das (tägliche) Mittagskonzert auf der großen Walcker-Orgel von 1967 (mehr als 30 Register stammen unverändert aus der Orgel von Eberhard Friedrich Walcker von 1856) genossen. Kleine Diashow mit Musik (César Franck, Op.21-Final) beim Klicken auf das Bild!


Sanierungsprojekt Hock-Orgel Reimsbach

Die Orgel in meinem "zweiten Heimatort" Reimsbach (Saarland) ist die größte noch erhaltene Orgel der Firma Mamert Hock (in der Dokumentation ist sogar eine Werkstattaufnahme mit der Reimsbacher Orgel zu finden) aus Saarlouis. Das denkmalgeschützte pneumatische Instrument befand sich bis auf eine Spieltischumstellung praktisch im Originalzustand (ein absoluter Glücksfall!). Die Sanierung, ausgeführt von der Orgelmanufaktur Hugo Mayer aus Heusweiler, macht Fortschritte: der Spieltisch befindet sich wieder an der richtigen Stelle mittig vor der Orgel und ist komplett restauriert worden, die gesamte Orgel wurde technisch überarbeitet. Es fehlt noch ein neuer Motor. Die leidige Zusammenlegung vieler Pfarrgemeinden kostete Reimsbach nicht nur viele Gottesdienste, sondern auch viel Aufmerksamkeit für das Schicksal der einzigartigen Orgel - für die Kirche leider lediglich ein Kollateralschaden. Auch in der Nachbargemeinde Haustadt wartet ein Orgeljuwel auf seine Sanierung: eine Späth-Orgel von 1924. Kurze Hörprobe der Hock-Orgel beim Klick auf das Bild.


Orgelstunde in Merzig

Bei einem kurzen Heimatbesuch habe ich ein wenig Orgelunterricht bei Peter Maas in Merzig, St.Peter, an "seiner" Klais-Orgel (III/35, Bj. 1960) genießen dürfen.

Wolfgang Steinmetz hat zwischenzeitlich eine Dokumentation über die Orgel auf die Webseite gestellt, das Datenblatt öffnet sich als pdf-Datei beim Klick auf das Bild!

Zuhause habe ich dann tatsächlich ein Foto von 2004 in der elektronischen Wühlkiste gefunden.  Klick auf Bilder zum vergrößern.




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